














Der Weg des Trentino zur Datenintelligenz beginnt im 2011, dank der vorausschauenden Vision Federalberghi Trentino-ASAT, der Verband der Hoteliers und Tourismusbetriebe der Provinz Trient (ASAT). Unter dem Impuls des damaligen Präsidenten Luca Libardi agierte der Verband als Pionier und entwickelte gemeinsam mit HBenchmark das nationale Pilotprojekt. Die ASAT erkannte als Erste die Notwendigkeit eine rein auf historischen Daten basierende Tourismusverwaltung überwinden – die davon erzählen, was schon geschehen ist – und qualitative Daten sprich Ankünfte und Übernachtungen — um ein Prognosemodell und eine qualitative Vision mit Fokus auf die wirtschaftliche Dimension. Die Herausforderung war ehrgeizig: den Betreibern und dem Reiseziel Werkzeuge an die Hand zu geben, die in die Zukunft blicken können, indem sie nicht nur die Auslastung, sondern auch die lokale Wertschöpfung.
Dieser innovative Impuls wurde aufgegriffen und verstärkt von Trentino Marketing, die Standortmarketing-Agentur der Autonomen Provinz Trient. Im Jahr 2020, vor dem kritischen Hintergrund des Post-Pandemie-Aufschwungs, festigte sich diese Synergie weiter zu einerstrategische Allianz zwischen Trentino Marketing, ASAT, UNAT und die Lokale APT. Das gemeinsame Ziel war es, eine grundlegende Informationslücke zu schließen: dem gesamten Ökosystem — von den einzelnen Beherbergungsbetrieben bis hin zur Landesverwaltung — einen digitalen Kompass an die Hand zu geben, um die strategische Planung, Werbung und Investitionen zu optimieren und so die Gesamtrendite des Systems zu steigern.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat Trentino Marketing die Plattform übernommen Destination-Benchmark, und verwandelte sie in ein ständiges Tourismusobservatorium der Teil der von dem Unternehmen genutzten und geförderten Systemwerkzeuge ist. Die Stärke der Lösung liegt in ihrer Verbreitung: Das System überwacht nicht nur den Hotelsektor, sondern aggregiert und analysiert die KPIs jeder Form von Gastgewerbe, einschließlich Wohnungen, Zimmervermietungen, Bed & Breakfasts, Bauernhöfe bis hin zum Outdoor-Bereich.
Gerade in dieser Hinsicht hat sich das Projekt weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit FAITA Trentinoführte zur Einführung eines spezifischen Moduls für Campingplätze und Feriendörfer, um den besonderen Besonderheiten von Angebot und Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden.
Heute garantiert die Lösung eine mehrstufige Unterstützung:
Kon Mit rund 680 aktiven Betriebenist der ‚Fall Trentino‘ heute ein nationaler Referenzpunkt. Der Erfolg des Projekts ist nicht nur technologisch, sondern auch kulturell begründet: Das Gebiet hat gelernt, Daten in ein solides Fundament für seine Strategien und in einen messbaren Wettbewerbsvorteil zu verwandeln.
Im Zentrum dieses Wandels steht der Übergang vom Volumen- hin zum Wertemonitoring. Anhand von KPIs wie ADR (Durchschnittliche Tagesrate) und RevPAR bewertet Trentino Marketing den Erfolg der eigenen Strategie, beispielsweise in den Hochsaisons: Ziel ist nicht die bloße Maximierung der Auslastung, sondern die Optimierung der Balance zwischen Besucherströmen und Rentabilität. Dabei wird der generierte Wert gesteigert, selbst bei gleichbleibender oder leicht rückläufiger Belegungsquote. Die ADR ist somit zum entscheidenden Gradmesser geworden, um die ‚Premium-Positionierung‘ der Destination zu bestätigen.
Die Auswirkungen des Projekts spiegeln sich auch in der Kommunikation wider:
In dieser Hinsicht ist das Projekt in ständige Expansion um die Basis der überwachten Strukturen weiter zu erhöhen, mit dem Ziel, die Datenanalyse zu einem gemeinsamen operativen Standard für jeden einzelnen Betreiber im Gastgewerbe des Trentino zu machen und so eine immer engmaschigere und strategischere Abdeckung zu gewährleisten.
